Cornelia Lotthammer, geboren in Hannover, ist Kommunikations- und Literaturwissenschaftlerin mit Schwerpunkt Lateinamerika. Sie studierte in Chile und Berlin und arbeitete für das kolumbianische Fernsehen in Bogotá sowie als Verlagsgutachterin in Mexiko. Beim Verlag Schöffling & Co. war sie anschließend mehrere Jahre für Pressearbeit, Marketing und Veranstaltungen in Berlin verantwortlich. An der Humboldt-Universität zu Berlin implementierte und leitete sie die Fundraisingabteilung des Präsidiums. Im Jahr 2004 konzipierte sie die überaus erfolgreiche Kampagne „Mein Museum für Naturkunde Pate werden. Jetzt!“. Seit Anfang 2005 setzt Cornelia Lotthammer ihre vielfältigen Ideen und Erfahrungen freiberuflich um.
Kultur fängt für mich nicht erst an der Opernkasse an. Kultur ist mehr als die Summe der künstlerischen Errungenschaften einer Zeit. Kultur bedeutet auch Sprache, Religion, Ethik, Geisteswissenschaften, Institutionen, Kommunikation und Unternehmenskultur bis hin zu Stil und Ästhetik; sowie das In-Frage-Stellen des Althergebrachten, des „Das haben wir schon immer so gemacht!“.
Kontor ist ein etwas aus der Mode gekommenes Wort für Rechentisch, Schreibstube oder auch Büro eines Kaufmanns (einer Kauffrau?) Es gibt sie noch, die schönen alten Worte. Warum sie also nicht verwenden?
Berlin ist meine Stadt. Ich lebe hier mit einer größeren Unterbrechung seit 1981. Meine Projekte haben viel mit Berlin zu tun, nicht nur, weil sie hier entstehen. Berlin bedeutet eine bestimmte Lebensart. Die Stadt ist nicht schön, außer für den, der sie kennt. Ich finde Berlin schön.
Foto: Florian von Ploetz